Temperaturwirkungsgrad
Per Temperaturwirkungsgrad messen wir, welcher Anteil der Abluftwärme mithilfe eines Wärmetauschers zurückgewonnen werden kann. Die Ökodesign-Anforderungen für alle Wärmetauschertypen werden strenger und sehen wie folgt aus:
Trockener Temperaturwirkungsgrad
für Wärmetauscher |
Ökodesign
(ErP) 2016 |
Ökodesign
(ErP) 2018 |
| Rotierende Wärmetauscher, Gegenstromwärmetauscher und Plattenwärmetauscher |
67% |
73% |
| Kreislaufverbundwärmetauscher |
63% |
68% |
Mit der heutigen Technologie empfehlen wir, bei Rotationswärmetauschern mindestens 80% vorzuschreiben. Dieser Wert kann bei den allermeisten Projekten erreicht werden.
SFP
Per SFP (Specific Fan Power; spezifische Ventilatorleistung) wird die Stromleistung der Ventilatoren gemessen. Je niedriger der SFP-Wert, desto höher die Energieeffizienz der Ventilatoren.
Die Anforderungen der Ökodesign-Richtlinie 2018 für den SFP-Wert fallen anders aus und richten sich nach dem jeweils verwendeten Wärmetauschertyp. Für Geräte mit rotierendem Wärmeaustauscher, Gegenstromwärmetauscher und Plattenwärmetauscher wird ein interner SFP-Wert von 0,8 gefordert, was einem ungefähren SFPv-Wert von 1,9 bei einem Kanaldruck von 200 Pa entspricht. Die Vorgaben für SFPint sind im Vergleich zur Ökodesign-Richtlinie 2016 um ca. 10% gestiegen (damals 0,9). Bei Geräten mit Kreislaufverbundwärmetauschern gilt nunmehr ein SFPint-Wert von 1,3 (vorher 1,4).
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Ökodesign
(ErP) 2016 |
Ökodesign
(ErP) 2018 |
| SFP intern |
0,9 |
0,8 |
Entsprechender SFPv-Wert
(Kanaldruck 200 Pa) |
2,1 |
1,9 |
Wir empfehlen einen noch niedrigeren SPFv-Wert von 1,5. Dieser lässt sich bei den meisten Projekten mit einem niedrigen Kanaldruck erreichen.