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Wie kühlt man ein Gebäude am besten?

In diesem Vergleich zwischen vier unteschiedlichen Optionen, sehen wir uns u.a. die Energieeffizien, die Installationskomplexität, Geräusche und Möglichkeiten, die durch die unterschiedlichen Platzierungen der Kältemaschine entstehen, genauer an.

 

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Komfortlüftung mit gekühlter Zuluft

Kyla byggnad - Alternativ 1

1: Einheit mit integriertem EcoCooler

Wir empfehlen daher eine Komfortlüftung, bei der EcoCooler bereits in das Lüftungsgerät eingebaut ist. Große Teile des Jahres lassen sich die Räume einfach über die Außenluft kühlen. Reicht dies nicht aus, wird EcoCooler aktiviert, der auf energieeffiziente Weise für gekühlte Zuluft sorgt. Der EER des Geräts kann bis zu 7 betragen.

In vielen Gebäuden kann der Luftvolumenstrom stark schwanken, weshalb die Zulufttemperatur besonders präzise eingestellt werden muss. EcoCooler bietet besonders große Vorteile in Kombination mit einem VAV-System, da sich der Kühleffekt hiermit stufenlos regeln lässt. Bei Einzelraumregelung wird EcoCooler mit aktiven Reglern kombiniert.

Aufgrund des vereinfachten Installationsansatzes benötigen Sie keine Kältemittelkühler oben auf dem Dach und kommen mit erheblich kompakteren Kühlanlagen aus.

 

2: Herkömmliche Installation

Bei einer herkömmlichen Installation kühlt das Lüftungsgerät die Zuluft mit­hilfe von kaltem Wasser aus dem Kaltwassersatz auf dem Dach.

Anlagen mit Kaltwassersatz haben einen höheren Wartungsaufwand im Vergleich zu Anlagen mit integrierter Kältemaschine. Ein häufig vorkommender Störfaktor bei externen Kältemaschinen ist der hohe Geräuschpegel.

Herkömmliche Installationen nehmen viel Platz auf dem Dach in Anspruch, der sich besser anderweitig für die Hausgemeinschaft nutzen lässt. Dachterrassen, Gärten, Schwimmbecken – die Nutzung der Dachfläche, die durch Verwendung einer Kältemaschine mit integriertem Lüftungsgerät frei wird, bietet unbegrenzte Möglichkeiten.

Im Hinblick auf die Energieeffizienz schneidet eine herkömmliche Installation schlechter ab als eine Installation mit EcoCooler.

Kyla byggnad - Alternativ 2

 


 

Komfortlüftung mit Kühlbalken oder Ventilatorkonvektoren/Fancoils

Kyla byggnad - Alternativ 3

3: Einheit mit integriertem EcoCooler

Die energieeffizienteste Lösung lässt sich durch Kühlen der Zuluft mit EcoCooler erzielen, der bereits in das Lüftungsgerät integriert ist. Der neue EcoCooler kann einen EER von 7 erzielen.

Wird ein Abkühlen des Raumes mit Kühlbalken oder Ventilatorkonvektoren/Fancoils erwünscht, ist dies mit einer separaten Flüssigkeitskälte­maschine möglich. Das Wasser für die Kühlbalken braucht dann von 
der Kältemaschine nur auf 14 Grad abgekühlt zu werden, mit positiver Auswirkung auf die Energieeffizienz.

Die gesamte Systemlösung wird somit im Vergleich zur herkömmlichen Installation mit Kühlbalken und Ventilatorkonvektoren/Fancoils energie­effizienter.

Hinzu kommt, dass die eigentliche Installation einfacher und somit kostengünstiger ist. Außerdem reicht eine wesentlich kleinere Kältemaschine auf dem Dach aus.

 

4: Installation mit Kühlbalken

Bei einer herkömmlichen Installation kühlt das Lüftungsgerät die Zuluft mithilfe von kaltem Wasser aus dem Kaltwassersatz auf dem Dach. Intern werden die Räume mit Kühlbalken oder Ventilator­konvektoren/Fancoils gekühlt.

Zum Entfeuchten der Außenluft muss das Wasser zum Kühlregister in der Lüftungseinheit in der Regel sieben Grad kalt sein.

Das Vorlaufwasser zu Kühlbalken und Ventilatorkonvektoren/Fancoils muss wärmer sein, um eine Kondensatbildung zu vermeiden. Die Kältemaschine auf dem Dach erzeugt sieben Grad kaltes Wasser, das anschließend per Shunt auf 14 Grad gebracht werden muss.

Zunächst sieben Grad kaltes Wasser zu erzeugen und es dann per Shunt auf 14 Grad zu bringen, ist nicht energieeffizient, wodurch der EER des Kaltwassersatzes niedriger ausfällt.

Kyla byggnad - Alternativ 4

 

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